Stocksteif und Prüde

Stocksteif und Prüde

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00:00:05:

00:00:11: Hallo, hier ist Stocksteif und Brüder.

00:00:13: Mein Name ist Janik und heute bei mir sind noch

00:00:16: ... Moritz

00:00:17: Thomas

00:00:18: Und Johanna.

00:00:20: Wir haben heute eine ganz besondere Folge weil wir reden heute über etwas über das wir noch gar nicht gesprochen haben also vielleicht so vor Jahren weiß es nicht aber

00:00:29: ich glaube nicht.

00:00:31: Big News!

00:00:31: Wir sind richtig alt

00:00:35: Das wussten schon alle aus uns.

00:00:37: Ein Grund zu feiern!

00:00:38: Aber jetzt hat das System, also jetzt wisst ihr es wirklich alle bald?

00:00:44: Ja weil wir dieses Jahr unser zwanzigjähriges Jubiläum feiern und das hat so ein bisschen so einen höher Punkt dieses Jubilärums im September.

00:00:52: aber eigentlich geht's jetzt langsam so los und wir merken wir haben so viel immer auf dem Zettel Das Tagesgeschäft ist so viel, dass es uns richtig schwer fällt mal ein bisschen so einen Fokus zu setzen.

00:01:02: So jetzt setzen wir uns mal hin und überlegen was bedeutet das eigentlich?

00:01:05: Wir haben jetzt zum Beispiel letzte Woche einmal überlegt mit der Stadt zusammen, dass wenn man das eigentlich auch mal sichtbar machen müsste diese zwanzig Jahre und wie man das am besten macht.

00:01:14: Und dazu gehört natürlich auch, dass man ganz viel mal sichtet So was vom Material ist in diesen, diesen zwanzig Jahren entstanden und wie könnte man das aufarbeiten?

00:01:24: Und so dass also da muss eigentlich noch sehr viel passieren.

00:01:27: Ich bin gespannt weil wir mal Zeit dafür finden.

00:01:30: Zwanzig Jahre ist auch so eine hohe Zahl finde ich.

00:01:32: es fühlt sich... Also du bist hier in der Runde der einzige der von Anfang an dabei ist.

00:01:36: sowieso glaube ich im Orchester der einzige mehr oder weniger okay.

00:01:40: aber ja zwanziger ist crazy.

00:01:44: Ja ich werde hier auch irgendwann nochmal ein bisschen mehr erzählen wie das alles so in den ersten Jahren war.

00:01:50: Es gibt ja doch gar nicht so wenige in unserem Publikum, die das noch miterlebt haben und es gibt immer wieder total schöne Begegnungen mit Menschen, die die ersten Jahre mit erlebt haben.

00:02:01: aber so innerhalb des Orchester ist ein bisschen der Einzige, der das alles mitbekommen und erlitten und irgendwie auch tolle Zeiten miterlebte.

00:02:10: Insofern gibt's da super viel zu erzählen.

00:02:13: Aber klar, zwanzig Jahres echt einen super langen Zeitraum!

00:02:16: Ich liebe es immer, wenn Menschen aus dem Publikum kommen zu mir und sagen so ich hab euch das erste Mal vor sechzehn Jahren in was weiß ich wo.

00:02:24: Und da habt ihr das und das gemacht gehört.

00:02:27: Und dann muss ich jetzt mal sagen okay krass, herzlichen Glückwunsch.

00:02:29: Du bist ein bisschen länger dabei als ich.

00:02:32: Das stimmt wie lange seid ihr?

00:02:33: Also was haben wir hier eigentlich für Zahlen?

00:02:35: Ich bin die jüngste sowieso.

00:02:37: seit wieviel Jahre ein bisschen dabei.

00:02:40: Ich glaube zwei tausend siebzehn war mein erstes Projekt.

00:02:43: Also ich hab, nächstes

00:02:45: Jahr habe ich mein Zehnjähriges.

00:02:47: Wir brauchen so Anstecknadeln?

00:02:48: Ja!

00:02:50: Ich bin Aluminium-Alkoholiker und das sind so zehn Jahre Nüchtern...

00:02:54: Und dann kommt Mori in der...

00:02:56: Doch doch!

00:02:56: In den Jahren des

00:02:57: Jahrhunderts.

00:02:58: Ich glaube wir sind sehr nah bei uns.

00:03:00: Wir sind

00:03:00: sehr nabelsam.

00:03:00: Ich koll hier gerade panisch meine Mails runter bis ganz unten aber es sind zu viele.

00:03:05: Ich hab noch die erste Anfrage, die finde ich auch.

00:03:08: Meine erste An Frage

00:03:09: ist sogar noch länger her als ich ganz neu in Hannover war.

00:03:13: Da hat das Orchester, ich glaube es war irgendwie lustig.

00:03:15: Weil ihr hattet sehr viele weibliche Geigerinnen und habt tatsächlich speziell nach einem männlichen Geige gesucht für irgendeinem Projekt.

00:03:23: Das muss aus dem Jahr oder so gewesen sein.

00:03:26: Was ist denn ein Filmprojekt?

00:03:28: Kann sein!

00:03:30: Aber mein erstes Projekt, wo ich mitgespielt habe, war im

00:03:33: Jahr.

00:03:33: Also hättest du das in den Jahr angenommen, dann wärst du länger dabei als ich.

00:03:37: Ja ja auf jeden

00:03:37: Fall.

00:03:38: Ich finde jetzt die Mail nicht mehr aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das war in dem Jahr.

00:03:42: Das erste Projekt.

00:03:43: Und wann war das Gründungsjahr?

00:03:44: In

00:03:44: den letzten Jahren.

00:03:46: Also, in den ersten Jahren ging es so ein bisschen los mit der ersten Überlegung und einer kleinen Versammlung.

00:03:53: Im Oktober war dann das erste Konzert.

00:03:57: Ich hatte im Oktober auch meinen Abschlusskonzert beim Direktionsstudium.

00:04:02: Und ich glaube zwei Wochen vorher waren das erste Tripmos-Konzert in der Kumballerische Galerie.

00:04:07: Und dieses Jahr wird's gefeiert – zwanzig Jahre!

00:04:09: Es

00:04:11: ist irgendwie so interessant, als sogenanntes innovatives Klassik-Assemble sozusagen dann schon zwanzig Jahre alt zu sein.

00:04:19: Ist auf jeden Fall eine Hausnummer würde ich sagen weil im Selbstverständnis ist man eigentlich immer noch ja ein sehr junges Assemble oder?

00:04:27: Also ich finde es ja ganz toll dass das oder also es nervt mich auch aber ... wird immer wieder vom Publikum gefragt, so ob wir denn noch studieren in Hannover.

00:04:35: Ob wir alle von der Hochschule kommen

00:04:36: oder... Aber das wird zum Glück weniger!

00:04:38: Also wirklich hab ich... Ich find's eigentlich schon seit Jahren nicht mehr angebracht weil also jetzt mal guckt da... Ja aber

00:04:44: ich habe wirklich das Gefühl, seit so in den letzten fünf Jahren hat sich das schon krass verändert.

00:04:49: Es

00:04:50: passiert immer noch.

00:04:51: Ich glaub

00:04:52: es liegt auch daran dass ja sehr viele Menschen einfach weiterhin keinen Begriff davon haben wie so ein... Berufsleben überhaupt aussehen kann.

00:04:58: und sie kennt halt die Kennenheit klassische Musikerinnen, Musikern nur als Studierende oder in diesen Berufsaorkestern.

00:05:08: Ja, und deswegen also so Leute wie wir das frei beruflich machen.

00:05:12: Das ist ja wer in der Gesellschaft kennt schon solche Leute und kennt diese Berufsbild und weiß, wie deren Leben ist.

00:05:19: Und deswegen glaube ich assoziieren die das immer mit okay ihr seid ja kein so Staatsorchester

00:05:25: d.h.,

00:05:26: ihr müsst studieren.

00:05:27: Es sind nicht beiden Sachen, die die kennen.

00:05:28: Ja

00:05:28: natürlich auch die Art und Weise was wir für Konzerte machen spricht jetzt nicht irgendwie ein, wie soll ich sagen sowohl eingestaubtes als auch so ja honoriges alteingesessenes Ensemble.

00:05:43: Sondern also das ist ja schon auf eine Weise die Konzepte und Konzerte, die wir machen sind sehr daran interessiert irgendwie was Neues zu machen und die Leute assoziieren damit nicht eine lange Geschichte, die irgendwie einen Ensemble hat sondern eben Ja, die machen was Neues.

00:06:04: Deswegen sind sie vielleicht auch ein jüngeres oder neues Ensemble so ein bisschen?

00:06:09: Ich wurde ja von einer Kirchenkanturin auf Norderney mal darauf angesprochen und ich fand das so witzig weil die hat auch so eine sehr lustige Art.

00:06:18: aber sie meinte auch dass wir im letzten Jahr auf Nordernay waren so viele Families da also so viele Musiker in mit Familie mit Kindern und sowas und die meinten so ja wir müssen uns langsam Gedanken machen unser jugendliches Image abzulegen.

00:06:31: Ja ja, aber wir haben doch auch gerade andere Stimmen noch mal gehört von wegen.

00:06:35: Wir werden trotz allem in der also zumindest in der Klassik Bubble so immer noch als ein junges Ensemble von außen gesehen.

00:06:43: Gott sei Dank!

00:06:46: Ja, mal gucken ob er das jetzt mit den unseren zwanzig Jahre Jubiläumsfeierlichkeit für alle Zeiten einmal ändern können.

00:06:55: Wollen wir vielleicht auf fünfzehn Jahre gehen?

00:06:57: Es wird sich irgendwie besser an.

00:07:01: so lange erscheinen lässt, dass das Orchester ja so wahnsinnig viele Phasen durchlebt hat oder?

00:07:05: Also das ist irgendwie sowohl von der Besetzung also wie gesagt du bist ja der einzige dennoch seit Anfang an dabei ist und da hat sich auch super viel gewandelt.

00:07:16: Und ich habe schon das Gefühl, dass dieses Orchester so wie es jetzt ist natürlich nicht zwanzig Jahre alt ist.

00:07:23: auf eine Weise

00:07:25: Ja, das stimmt total.

00:07:26: Da muss ich ja noch mal ganz viel zu erzählen.

00:07:28: Ich erzähle auch immer dass Orchester hat irgendwie so vielleicht erst zwei tausend drei zehn oder sowas so langsam angefangen wirklich zu existieren als Orchester, als Gebilde und auch in der Wahrnehmung von den meisten Menschen die eben nicht diese Anfänge mitbekommen haben.

00:07:46: Deswegen stimmt es eigentlich.

00:07:48: Eigentlich ist Orchester vielleicht eher so zwölf Jahre alt.

00:07:52: Die ganzen acht Jahre davor waren Also, gerade für mich auch wahnsinnig viel Anstrengung und Leiden.

00:08:02: Um das alles irgendwie aufzubauen.

00:08:05: Das haben wir unfassbar lange gedauert.

00:08:07: Das wissen halt die meisten Leute nicht... Es gibt sehr viele Projekte mit viel Initiative, Energie und Visionen und Idealismus beginnen und so.

00:08:18: Da gibt es wie Santa Mea gibt's eigentlich aus Hormels, die sich irgendwie gründen.

00:08:23: Ich kann mich erinnern zum Beispiel Gab irgendwie einen Shostakovich-Assemble in Hannover zur gleichen Zeit mehr.

00:08:28: Stimmt,

00:08:29: darf ich auch mal mitgespielt?

00:08:30: Und das war eben auch auf eine Weise... Also es bedarf unglaublich viel eigentlich damit so was nicht im Sande verläuft und also auch eigentlich relativ etablierte neue Gegründe-Assembles irgendwann.

00:08:46: Ja, gibt es da mal den Moment wo irgendwas schief geht oder wo irgendwie ein Streit ist?

00:08:50: Das ist so fragil sowas am Leben zu als die Wahrscheinlichkeit dass sowas überlebt überhaupt.

00:08:56: Ist eigentlich verschwindend gering, oder?

00:08:58: Also wenn man sozusagen die Wahrscheinlichkeit das wenn man jetzt junger Thomas vor zwanzig Jahren gründet das Ensemble Wenn du dich damals gefragt hättest ja glaubst in zwanziger Jahren gibt's das Ensembl noch Hättest du wahrscheinlich selber große Fragezeichen in deinem Kopf gehabt.

00:09:15: Ja, auf jeden Fall.

00:09:16: Ich hatte überhaupt gar keine Ahnung auch keine Ahnung was ich da eigentlich mache.

00:09:19: und dem nachhinein um zu drehen würde ich auch jetzt immer sagen wenn man, wenn ich damals gewusst hätte was die nächsten zwanzig Jahre passiert oder vielleicht die nächsten zehn hätte ich das niemals gemacht einfach viel zu anstrengend gewesen.

00:09:31: aber ja klar ich finde dass sieht man ja auch zum Beispiel schon in kleine Formen an den ganzen Streichquartetten.

00:09:37: wie viele Streich Quartette bilden sich an der Musikhochschule ambitioniert und wollen damit ihr Leben gestalten und das als Beruf machen.

00:09:46: Und wie viele schaffen es dann tatsächlich zusammen zu bleiben?

00:09:50: Aus ganz vielen Gründen natürlich, weil's auch super schwierig ist, als Streichquartett seinen Lebensunterhalt zu verdienen aber natürlich vor allem aus organisatorischem Zwischenmenschlichen was weiß ich, was diese ganzen Dinge genau.

00:10:00: Bei Assembles ist es nicht unkomplizierter.

00:10:04: Vor allem auch noch mal finanziell viel krasser.

00:10:07: also ich glaube... Das ist ja wirklich eins würde ich sagen einer der Hauptsachen die einfach so viel Zeit und Energiekosten immer wieder Geld zu akquirieren, um überhaupt was machen zu können.

00:10:20: Ja das war ja in den Jahren

00:10:23: auch

00:10:23: ganz oft mein Thema dass klar war so ein Ensemble muss dann irgendwann eine Größe erreichen damit man Strukturen ausbilden kann und auch finanzieren kann die dieses Ensemble dann wiederum auch am Leben erhalten.

00:10:36: weil du kannst halt natürlich so einen Ensemble zwanzig Jahre lang oder dreißig Jahre irgendwie immer auf so einem Level organisieren, dass du sagst wir machen zwei Projekte im Jahr.

00:10:48: Kommt doch mal zusammen und ich gucke da sich ein bisschen Geld auftraube und mach das so nebenher oder keine Ahnung hab eigentlich einen anderen Job aber das wirklich aus dem Level zu machen wie wir es machen wollten und schon immer wollten und jetzt auch machen.

00:11:03: dafür musste das einfach ja so viel Geld auch auftreiben damit man Menschen hat die das alles organisieren können.

00:11:10: soweit Niemand kann das dann mehr alleine.

00:11:13: Du brauchst ja auch einen festen Orchester stammen und den musst du ja auch was bieten, also bei diesen gibt es wirklich solche Orkestern die auch schon ganz lange zusammenarbeiten und vielleicht zu vier Projekte pro Jahr machen.

00:11:23: aber da sind die Mitglieder in ganz Deutschland verheilt in der Regel weil sie haben alle eine Orchester-Stelle irgendwo oder sind irgendein anderen Job oder whatever.

00:11:33: Aber so musst du einfach richtige Frequenz und Projekten aufbauen.

00:11:40: Ja, ich finde auch in dieser Jubiläums-Frage oder diesem Thema jetzt gibt es das zwanzig Jahre auch ganz interessant sich mal so diese Generationen an Ausrombels anzuschauen.

00:11:54: Weil es gibt ja eine riesige Gründungswelle – ich weiß gar nicht wann die sich alle gegründet haben – sehr viele aus dem jungen Deutschen hervorgegangen also Ausrommelmodernen und Bremer, Kameramonie und Ensemble Resonanz.

00:12:09: Es sind vielleicht so ... Freiburger

00:12:10: Barockorchester.

00:12:11: Das sind vielleicht zehn Ensembles, würde ich sagen?

00:12:15: Vielleicht sind es auch ein paar mehr.

00:12:17: In der Größe gibt's vielleicht fünf, ja.

00:12:20: Genau die sich in den Achtziger-Nachtzigerjahren gebildet haben, hätte ich das Gefühl... Und dann gab es als es bei uns los ging.

00:12:30: noch ein anderes Ensemble dass auch interessante neue sachen gemacht hat in berlin das aus zu listen aus sammel kaleidoskop Und das war es aber für ziemlich viele jahre.

00:12:43: und jetzt so in den letzten Zehn Jahren sind schon auch noch mal richtig viele entstanden, wo man dann aber natürlich noch abwarten muss.

00:12:50: Wie lange halten die sich alle?

00:12:51: Wie lang halten wir uns?

00:12:52: und so bei den anderen, die in den achtzigeren entstanden sind hat man das Gefühl Die haben sich schon so starke Strukturen ausgebildet dass jetzt eigentlich mehr so gefährdet sind.

00:13:02: Aber trotzdem müssen sie auch alle kämpfen und gucken

00:13:04: sind quasi zu Institutionen dann selber geworden nachdem man sich ein bisschen vielleicht gerade sehr bewusst gegen die schon bestehenden Struktur und Institutionen, die auf dem Klassikmarkt mal geherrscht haben.

00:13:16: Entschieden hat ja auch ne?

00:13:18: Das ist dann auf eine Weise ein lustige Genese.

00:13:23: aber Ja es ist toll das ist diese Und sagen unsere Vorreiter dann auch gibt weil man auch sehen kann so wohin sich sowas entwickelt und das sind ja International total geschätzt und bekannte aus Haumels.

00:13:35: und ich würde sogar soweit gehen dass die Tollste Innovation auch rein musikalisch.

00:13:40: Die besten Aufnahmen, die interessantesten Projekte, die entstehen tatsächlich eben nicht in den Institutionen und den fest angestellten Orchestern sondern die entsteh'n eben bei diesen Assembles, die irgendwie für irgendwas stehen.

00:13:56: zum Beispiel das Freiburg-Auch-Orchester oder Kammerphilharmonie Bremen was ist die beste Beethovenaufnahme aller Symphonien oder so?

00:14:02: Das war ganz lange ganz klar ja das haben die Bremer super toll gemacht.

00:14:06: oder wenn es irgendwie um Bach-Brandenburgische Konzerte geht oder sowas.

00:14:11: Dann gab es eben die Aufnahmen von dem Freiburger Brauchorchester und das finde ich auf eine Weise so toll, dass man so sehen kann auch in der Klassik Szene generell.

00:14:21: Das sind immer die vielleicht musikalisch interessantesten Beiträge gewesen – der ganzen Szene!

00:14:28: Ich glaube schon, dass ja auch die Motivation dahinter vielleicht schon eine Art Spezialisierung ist, die eben nicht so abgedeckt wird wie jetzt großen Institutionen, die vielleicht ein bisschen breiter gehen oder viel mehr dann abdecken.

00:14:41: Und ich habe das Gefühl so in der Freien Szene findet dann schon auf eine Weise eben so eine größere Spezialisierung auf ganz bestimmte Sachen statt und dadurch entsteht es dann vielleicht auch dass da so noch mal ein anderes reinen Arbeit...

00:14:54: Kompetenzen auch?

00:14:55: Ja genau sich Kompetensen entwickeln und so.

00:14:57: Es

00:14:57: wird sich bei einem Zeitungsartikel neulich finde ich war das irgendwie sehr schön beschrieben Genau in der Anschauung dieser Osambis.

00:15:04: Klar ist, die haben alle einfach auch ein sehr klares repertoire oder so Spezialitäten und vor allem waren es meistens Repertoire-Spezialitäten also gerade ganz alte oder ganz neue Musik weil sie eben auch sonst nicht so abgedeckt werden und dass unsere Spezialität eben die Innovation...

00:15:21: Da bin ich jetzt gespannt was kommt!

00:15:22: Die Innovation eben nicht?

00:15:25: Also das wir ganz woanders ansetzen als diese Osambus, genau sondern das Neue

00:15:31: Das ist auch irgendwie ein bisschen die Zeit.

00:15:33: Also finde ich, wenn wie du beschrieben hast dieses Solisten aus Honbilka Leidoskop oder so also ich habe das Gefühl dass das umso ein bisschen eingeläutet hat man denkt anders über das Konzert oder über Publikum oder sowas nach Dass es so ganz langsam sich mit Gründung von solchen aus Honbils dann eingeschlichen hat.

00:15:53: Spannend, zwanzig Jahre

00:15:56: Oh nein!

00:15:56: Die Katze.

00:15:57: Ja, ich habe auch gerade ein bisschen Angst um unsere Kabel.

00:15:59: Weil die natürlich so schön rumwackeln und hier laufen gerade im Raum zwei Katzen rum...

00:16:04: Die sehr getriggert sind von der Kabel?

00:16:07: Diese

00:16:07: Kabel, die sind einfach wie Spielzeuge für die oder kleine zujagende Wesen.

00:16:14: Wir haben nämlich doch gar nicht darüber gesprochen wo wir sitzen.

00:16:20: Ich

00:16:21: beschwer mich dann auch jedes Mal, dass wir die Folge damit anfangen an was für einen schönen Ort wir gerade sind.

00:16:25: Aber diese Folge ist wirklich an einem ganz besonders schönen

00:16:31: Ord!

00:16:31: Das passt doch zum Jubiläumsgedanken weil dieser Podcast auf jeden Fall hier mehr oder weniger begonnen hat.

00:16:37: Das hast

00:16:38: du auch?

00:16:39: Da bist du immer ganz

00:16:41: kurz dran.

00:16:42: Wir sind in meiner Wohnung in Hannover und sitzen hier grade am Kamin Und die allererste Versammlung des Orchester mit so ein paar Leuten war bei uns im Wintergarten.

00:16:55: Da

00:16:55: hast du bestimmt auch der Podcast entstanden, oder?

00:16:57: Ja, safe!

00:16:58: Ich glaube

00:16:59: erst die ersten Folgen haben wir dort gemacht.

00:17:00: Die ersten

00:17:00: zehn Folgen sind alle hier gewesen auf jeden Fall

00:17:03: und es ist ja auch das Zuhause von dem Orchester.

00:17:07: also hier ist er seit Jahren das Büro und hier arbeiten mittlerweile sehr viele Menschen.

00:17:13: Ist verrückt wenn man da jetzt rüber geht.

00:17:14: in dieses Büro ist richtig voll immer

00:17:17: Ja, und wir haben da gerade letzte Woche darüber gesprochen.

00:17:20: Fühlt uns jetzt ein bisschen für unserem Thema weg so auch egal.

00:17:24: Wir haben gerade darüber gesprochen dass werden wahrscheinlich ganz viele kennen die in so Großraum Büros arbeiten oder mit mehreren Leuten in Büros.

00:17:32: Für uns ist das ja was sehr Fremdes weil niemand von uns im Büro eigentlich arbeitet.

00:17:38: Deswegen sind die Phänomene für mich auch irgendwie interessant.

00:17:42: Ich habe da ja auch viele Jahre quasi hier das alleine gemacht und dann kam die erste Person dazu.

00:17:47: Und mittlerweile sitzen relativ viele Leute in dem Büro, wir haben darüber gesprochen.

00:17:52: wie wird es eigentlich finden?

00:17:53: Wie sich das so dosiert?

00:17:55: Weil man ja auch gerade wenn da viele Leute sind der oft irgendwie so viele Themen gemeinsam hat.

00:18:02: oder man redet mal hier immer da und dann gibt's andere Sachen und redet gar nicht über irgendwelche Projekte sondern irgendjemand erzählt irgendwas Lustiges und so.

00:18:09: also man hat ein bisschen die Befürchtung dass man so nicht so richtig zu was kommt.

00:18:14: Man sitzt so sechs da drin und das ist klar dieser Vormittag.

00:18:19: Ich werde nichts schaffen, wenn Sachen die ich mir vorgenommen habe weil dann fragt mich der die ganze Zeit war's und die die ganzezeit war's...

00:18:23: Und er macht ja noch anderthalb Stunden Kaffeepause?

00:18:25: Genau!

00:18:26: Dann reden wir über das.

00:18:28: Und ich hab geführt dass es sich richtig gut austariert, wenn man immer mal wieder kleine Sachen hat, die man auch wirklich gemeinsam bespricht was total sinnvoll ist.

00:18:38: aber dass du in auch immer wieder längere Fahrzeiten alle für sich hinarbeiten und in Ruhe sind finde ich funktioniert ganz gut.

00:18:46: Und man hat hier in der Wohnung natürlich auch immer sehr viel Rückzugsmöglichkeiten, wenn irgendwelche Leuten Zoom haben oder Telefonaten ist aufwendiger dann geht man einfach einen anderen Raum.

00:18:58: Wenn das alles gleichzeitig auch da stattfinden würde wäre es auch anstrengend.

00:19:01: Wären wir jetzt gerade eh so ein bisschen wechseln vom Julium?

00:19:03: Ich habe auch was zu erzählen, ich hab nämlich wieder Musik gehört!

00:19:07: Ich sag's glaube ich ab jetzt in jeder Folge Mein Hot-Take an alle da draußen hört mal wieder Musik geht auch an euch hier.

00:19:13: Weil wir Musiker, wir sind die allerstimmsten!

00:19:16: Wir hören gar keine Musik.

00:19:17: Das stimmt

00:19:18: nicht, das stimmt nicht.

00:19:19: Ja aber viele Phasen ja ich muss mich ein bisschen dazu zwingen manchmal.

00:19:25: Manchmal passiert es einfach so.

00:19:26: Aber ist jetzt nicht so dass ich sagen würde ich höre regelmäßig Musik und auf jeden Fall war Ich in Bremen bei Konzerten und war da alleine abends Und saß dann am Weserufer und dachte mir so, das ist der perfekte Moment.

00:19:39: Dann hat man wieder Musik gehört und es war einfach nur magisch!

00:19:42: Was hast du denn gehört?

00:19:44: Ich habe... Das ist ein bisschen peinlich auf einer eigenen Aufnahme von uns gehört.

00:19:47: Und das muss ich aber auch sagen weil ich habe die... Ich glaube das erste Mal wirklich mit Ruhe und Muße und nicht so analytisch hab' ich unsere Beethoven-Klavierkonzertaufnahme mit Sascha aus der Inner Journey.

00:20:01: ja also ich hab alle Sprach Parts habe ich übersprungen.

00:20:05: Sorry Thomas, sorry Alex.

00:20:09: Ich wollte nur die Musik hören und ohne Scheiß hört euch diese Aufnahme mal an weil ich fand sie gar nicht schlecht.

00:20:14: also ich finde es

00:20:15: echt

00:20:16: ist jetzt total blöd zu sagen ja ich weiß nicht hat das Gefühl ich hab die Garni richtig gehört und Es ist echt eine gute aufnahme geworden.

00:20:27: Also ich bin selten.

00:20:28: Ich habe danach noch andere Aufnahmen von diesem Album gehört, auch Sachen wo ich mit gespielt hab weil ich nicht so zufrieden mit sage jetzt nicht was aber dieser Beethoven fand die echt toll.

00:20:37: Ja ich hab letztes Jahr oder dieses Jahr Anfang des Jahres wo es so wahnsinnig viel Schnee gab habe ich bei mir in der Küche unsere Winterreise gehört komplett als Darkroom also mit den Texten so einen ganzen Vormittag dann da gesessen ist

00:20:50: und draußen schneitete.

00:20:52: das war auch mega geil.

00:20:55: Ja, also können den Beethoven ja vielleicht nochmal anhängen oder?

00:20:58: Wir können ihn gerne anhängen dürfen.

00:21:00: Kann

00:21:00: man dann sich noch mal anhören?

00:21:01: Ja,

00:21:02: mach ich mach ich kommt am Schluss also müsst ihr dran bleiben.

00:21:04: nach dem Outro Kommt wollen wir bei ist ein zwei Teile sehr lang.

00:21:08: alles

00:21:10: Muss man ja nicht, aber muss man da schon zu Ende

00:21:13: werden.

00:21:13: Wir können nur den ersten Part anhängen!

00:21:15: Wir

00:21:15: machen einfach einen kurzen Podcast.

00:21:18: Aber um Alexandra Marisa noch zu ihrer Ehre kommen zu lassen, die bei der Inner Journey ganz toll spricht... Ich habe jetzt gerade die neueste drei Fragezeichen vorgegört.

00:21:28: Hört euch die mal an wenn ihr die Stimme von Alexandra Mariza kennt.

00:21:31: Mal gucken wie sie erkennt.

00:21:34: Und ich habe auch noch was zum Thema Musik hören.

00:21:36: Ich war jetzt vor kurzem in zwei Konzerten und jeweils zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen.

00:21:45: Beides war damit verbunden, dass eine Freundin oder ein Freund von mir in diesen Konzernen gespielt hat.

00:21:49: Das erste Konzert war in der Elbphilharmonie – ich sage nicht weiß und wann!

00:21:53: Aber ich wäre auf jeden Fall am liebsten rausgerannt.

00:21:58: eigentlich ab Minute zwanzig

00:22:02: Wolltest du nur noch... Du hast schon lange

00:22:05: durchgehalten.

00:22:07: Oder

00:22:07: da hat man auch die Hoffnung, dass ich vielleicht es könnte

00:22:09: sich ja noch... Der erste Teil war der Best am wenigsten schlimme und das wurde dann immer schlimmer.

00:22:17: Das Stück war in meinem Gefühl wie so zwölf ADHS-Kinder mit zehn Zentimeter vor deinem Gesicht rumfruchteln.

00:22:27: Ungefähr so hat sich das angefühlt.

00:22:29: also man konnte es eigentlich nicht ertragen.

00:22:31: Also ich konnte es eigentlich nicht ertragen.

00:22:32: Ich war danach wirklich wie so ein bisschen traumatisiert.

00:22:38: Jetzt musst du noch das gute Erlebnis

00:22:39: erzählen?

00:22:40: Genau!

00:22:40: Das gute Erlebnis war jetzt gerade vor wenigen Tagen in Basel und eine Freundin hat irgendwie so ganz spontan gesagt, ja spiele heute Abend, ja kannst du eigentlich auch kommen und dann bin ich gekommen und es waren irgendwie zwei Stunden.

00:22:52: Das Konzert hat viel zu lange gedauert.

00:22:54: Es war ohne Pause aber Also den allergrößten Teil einfach nur da gesessen und genossen.

00:23:00: Es war auf historischen Instrumenten ganz viel Mozart vor allem, die große G-Moll-Symphonie wurde am Ende gespielt und eine frühe Johann Christian Bach-Sophonie und das war so ein tolles Konzert!

00:23:12: Diese Kirche klang auch irgendwie gut, es war ganz kleines Ensemble alle irgendwie da.

00:23:15: ich meine Basel ist so spezialisiert auf historische Aufwörungspraxis und das hat mich auf eine Weise sehr glücklich gemacht.

00:23:25: Und es ist zwei Stunden, war das ohne Pause?

00:23:28: Ohne Pause.

00:23:29: Ist das nicht zu lang?

00:23:30: Es

00:23:30: ist eindeutig zu lang und jedes andere Programm... ...und ich war am Ende auch ein bisschen durch so aber ich habe mich trotzdem.

00:23:38: also ich meine diese Mozart-Symphonie am Ende die ist einfach

00:23:42: die Beste.

00:23:43: Ja,

00:23:43: es ist einfach so.

00:23:44: für alle die das auch diese Symphonie mal hören wollen ist die G-Moll-Symphonie Nummer vierzig von Mozart.

00:23:51: Den Anfang kennen alle, aber sie geht halt auch noch unfassbar schön weiter Genau

00:23:55: Der Anfang sehr beliebter Klingelton in den Zweitausenden.

00:23:58: Oh

00:23:58: Gott, aber können wir auch eine coole Aufnahme in die Playlist tun?

00:24:04: Ich schreibe nicht mehr auf Moritz da musst du mir... Was ist die Referenzaufnahme für Mozart?

00:24:09: Mozart Symphonie?

00:24:10: Für Nicht-Historisch, ich kann bisher nur... Historisch!

00:24:12: Ja, könnte dein Historisch sein.

00:24:15: Die ist nicht historisch, die würde ich trotzdem reinnähmen.

00:24:17: das es vom Ensemble Resonanz mit Minasi ist das ein unglaublich toller Aufnahme.

00:24:21: die wurde vor weil sie nicht fünf Jahren oder so gemacht, ist zwar auf modernen Instrumentarium aber von einem historischen eigentlich ehemaligen Barockgeiger und das merkt man auch.

00:24:34: Aber ich kann nochmal gucken ob ich irgendwie eine gute historische finde und nachliefern vielleicht.

00:24:38: Also kriegt jetzt richtig Musik auf die Ohren.

00:24:40: Das heißt also am Schluss vom Podcast bleibt ihr dran, hört Beethoven danach direkt zu Spotify wechseln und Mozart hören.

00:24:48: Eigentlich die falsche Menüfolge.

00:24:51: Podcast kurz Pause machen, zu Spotify wechselnd Mozart hören.

00:24:55: Dann wieder den Podcast anmachen um dann dem Beethoven zu hören.

00:24:59: Auch gut das machen bestimmt alle genau in dieser.

00:25:08: Ich hatte letzte Woche ein so mit zwei Leuten aus Zürich die geschrieben haben dass sie das ja so spannend finden was wir machen und sie wollen auch spannende Sachen machen Und die waren super und total sympathisch.

00:25:26: dann habe ich genau diese Frage auch gestellt bekommen.

00:25:30: Und natürlich fragen sich es ja immer alle, wie kann man denn kreativ sein oder wie funktioniert das eigentlich?

00:25:39: Natürlich ist eine Frage die man nicht richtig beantworten kann aber müsst ihr auch mal sagen was ihr so denkt.

00:25:43: Ich würde sagen Das wichtigste ist dass man auf der Suche ist wenn man auf der Suche ist und sich wirklich quält um Neues zu schaffen, neue Gedanken zu haben.

00:25:53: Und auch bei allem was man aufnimmt womit man in Berührung kommt das darauf abtestet.

00:26:00: hey gibt es einen Element was mich interessiert durch das Gewerb.

00:26:04: da gibt's keine kein Zelle von etwas neuem und so.

00:26:07: dann entsteht auch was.

00:26:08: aber die meisten Menschen sind entweder gar nicht auf der suche oder sie suchen mal ein ganz bisschen aber da passiert nix.

00:26:16: Ich finde Suche ist für mich voll das falsche Wort, weil wenn ich... Aber da ist auch total unterschiedlich.

00:26:21: Du kannst dich ja zum Beispiel, dass wäre für mich der Horror du kann sie an deinen Schreibtisch setzen mit einem leeren Blatt Papier und dann schreibst du da so ein Konzept runter und es ist dann meistens auch noch gut.

00:26:31: Mich würde das total stressen und total zu machen.

00:26:34: Deswegen würd' ich sagen, dass mir der Suches für mich gar nicht so.

00:26:38: Das

00:26:38: ist vielleicht eher eine Lebenseinstellung?

00:26:40: Ja!

00:26:40: Und deshalb funktioniert es dann auch mit dem Blattpapier, weißt

00:26:43: du?

00:26:43: Vielleicht?

00:26:44: Ich würde halt eher sagen, also ich würd sagen... oder man muss empfänglich sein.

00:26:51: Oder beziehungsweise man muss eigentlich in jeder Sekunde, in der man an nichts denkt daran denken.

00:26:57: Was könnte?

00:26:59: Ja oder zumindest musst du es in deinem Alltag stattfinden!

00:27:02: Es muss immer wieder Momente geben wo du gerade Staub saugst und dann denkst du dir so das Stück Musik ist richtig toll oder eigentlich müsste mal was mit ... weiß ich nicht, mit dem und dem machen oder man bräuchte mal was.

00:27:14: Man müsste mal unbedingt mal etwas mit... keine Ahnung!

00:27:17: Mit drei D-Brillen machen ist jetzt super.

00:27:18: ein großes Beispiel.

00:27:19: Ich

00:27:21: glaube Staubsaugern.

00:27:22: Ganz

00:27:23: zehn Staubsauger

00:27:24: gleichzeitig auf unterschiedlichen

00:27:25: Tönen.

00:27:27: Ich glaub' ich würde mich selber als jemand bezeichnen der so associativ funktioniert also quasi von Steinchen auf Stöckchen.

00:27:34: wenn ich was vor den Augen hab', was als Grundidee irgendwie da ist dann oder als irgendwie so wie so ein Stein, den man ins Wasser wirft und dann bilden sich so Ringen drumherum.

00:27:47: Dann bin ich glaube ich also funktioniere ich so dass ich dann davon weiterspinnen kann wenn das Sinn macht.

00:27:54: Also ich glaube, ich brauche auf jeden Fall so eine Art Anstoß um überhaupt diesen Prozess in Gang zu bringen.

00:28:01: aber das ist dann die Kette die so... Ich packe meinen Koffer aber eben rückwärts oder wie auch immer.

00:28:08: Und noch zur Frage, warum macht man überhaupt... wie kommt man überhaupt dazu?

00:28:16: Ich glaube es ist ohne eine Form von Leidensdruck oder Unzufriedenheit.

00:28:20: Oder irgendwie so ne Ungeduld mit dem was bei uns in der klassischen Musik-Szene funktioniert nicht ganz denkbar das es so ein Assortment geben könnte wie uns.

00:28:31: Man sagt ja immer quasi mittelmaß die schlimmsten Lebenssituationen sind, man ist eigentlich unglücklich aber es funktioniert noch so ganz okay.

00:28:44: Es ist zu wenig um sich umzuorientieren und zu kündigen und wegzugehen vielleicht auch ein bisschen zu komfortabel und das ist aber auch nicht irgendwie ja nicht gut genug um wirklich dabei bleiben zu wollen.

00:28:59: und ich glaube dass es jedem Menschen selbst überlassen wo diese Grenze ist von ok zieht den Schlussstrich und ich glaube bei uns einfach ist ein bisschen vielleicht der Schlussstriche weniger, also eine weniger große Hürde sondern einen ja dann lass uns doch was anderes machen so.

00:29:24: Da sind wir auch wieder ein bisschen bei der Suche ne?

00:29:26: Also das ist auch vielleicht ein anderer Begriff als du hinnehmen würdest Janik.

00:29:30: Und ich bin mir auch ganz sicher dass Menschen auf unterschiedliche Arten gute Ideen haben.

00:29:34: So ist es ja auch gut so.

00:29:35: Aber auch das ist ja eine Suche, was für ein Lebensweg in meinem Beruf wäre dann für mich der Richtige.

00:29:42: So wenn er denn nicht der Rationelle ist und da musste man vor zehn Jahren auf jeden Fall auf die Suche gehen.

00:29:48: heute ist es vielleicht ein bisschen einfacher weil man schon so viele Beispiele hat, um sich rum von Leuten die sowas Ähnliches machen, die da jetzt gestartet sind und so kann man sich vielleicht ein bisschen leichter anschließen.

00:30:00: Aber auch da ist es ja auch eine Suche, auch welches Ensemble ist da für mich richtig oder welche Art?

00:30:04: Oder das mache ich eigentlich sonst so den ganzen Tag.

00:30:08: also niemand spielt ja zu hundert Prozent in irgendeinem Ensemble mit.

00:30:12: Ja nicht... Also was ich noch finde einfach, dass man sich viele Fragen immer stellt.

00:30:17: Also so geht es mir irgendwie ganz viel, dass ich auf Dinge komme wenn man einfach so gefühlt nicht so einfach hindimmt sondern immer fragt warum oder was erfüllt das?

00:30:26: Oder also irgendwie ein bisschen mehr versucht dahinter Sachen zu gucken und die Suche nach Antworten löst dann auch wieder ganz viele Ideen aus.

00:30:40: In dieser Sichtung der Zwanzig Jahre müsste man natürlich auch mal ein paar Zahlen herauskristallisieren, zum Beispiel wie viele Formate sind eigentlich in den zwanzig Jahren entstanden.

00:30:55: Ich unterscheide ja immer so gerne zwischen Formaten und Projekten.

00:30:58: Es sind natürlich viel mehr Projekte auch entstanden als Formate.

00:31:02: Format ist ja dann was das immer wiederkommen kann oder anders aussehen kann trotzdem greifbar bleibt.

00:31:08: Und ich würde sagen es sind aber bestimmt also nicht ...sechzehn... ...achzehn Formate entstanden und dann bestimmt natürlich keine Ahnung.

00:31:17: Das ist noch

00:31:19: nicht mal eins pro Jahr, Thomas!

00:31:21: Eigentlich gar nicht

00:31:22: so viel stehen.

00:31:23: Ja, das ist ja feinlich.

00:31:25: Naja aber wenn du überlegst wie viele also Darkroom es ja dann ein Format?

00:31:29: Und wie viele Darkrooms es gibt?

00:31:31: Es war einfach nicht so ernst.

00:31:33: Ja und es zeigt sich.

00:31:34: aber auch finde ich so einen Format ist auch nix was Einfach so, also apropos wie kommen wir eigentlich auf unsere Ideen?

00:31:41: So ein Format ist nix was man einfach mal von der Straße aufheben kann.

00:31:45: Da muss sehr viel zusammenkommen damit es wirklich so komplex zusammengebautes tolles Ding ist was dann über Jahre immer wieder neu funktioniert.

00:31:55: Viel leichter sich das Projekt auszudenken und zu belegen.

00:31:58: ich würde gerne diese Musik spielen und dazu Texte von Jean Paul.

00:32:02: Und da hast du schon ein Projekt.

00:32:04: Das bestimmt schön ist aber... nicht innovativ und kein Format.

00:32:09: Wahrscheinlich haben wir sogar noch mehr Formate, aber die haben wir so ein bisschen vergessen weil sie haben nicht überdauert oder sind die... Weil oftmals in ja manche Formate sind ja aus Projekten entstanden, sodass man irgendeine Anfrage hat.

00:32:20: Wir brauchen keine Ahnung.

00:32:21: Die Notfallkonzerte sind ja wäre eigentlich kein Formad per se gewesen Also das persönliche Notfall Konzert sondern ist ja aus einem größeren Projekt heraus entstanden Und ist dann daraus geboren.

00:32:34: Ich glaube bei ein paar von unseren Sachen stand auch so, dass die ja aus einem Ding raus entstehen.

00:32:39: Man denkt sich das war doch jetzt eigentlich ganz cool!

00:32:41: Das müsste man jetzt noch so machen und dann müsste man es noch was draus machen.

00:32:44: Die Schattenkonzerte sind ja auch so ein Beispiel.

00:32:46: Vielleicht gibt's da auch mehr, die dann einfach wirklich Grütze waren oder hat sie sich nicht geeignet haben, da nochmal rauszuholen?

00:32:54: Ja ich fürchte muss mich mal hinsetzen und so eine Liste aufstellen weil genau wir denken da jetzt bestimmt an einige Sachen gar nicht... Es gibt immer wieder Sachen zum Beispiel der Högel.

00:33:03: Das ist so ein Format, was wir in ein paar Jahren lang immer wieder gemacht haben.

00:33:07: Und dann haben wir es mal so fallen gelassen über viele Jahre und irgendwie haben wir das letztes Jahr gedacht, wir probieren das mal wieder und haben ja auch ganz viel gelernt gehabt wie der besser funktioniert.

00:33:18: Da haben sie von Hügel zu Hüge irgendwie verbessert zum Teil auch verschlechtert weil wir etwas Neues ausprobiert haben, was nicht funktioniert hat z.B.

00:33:25: Yoga-Hüge damals irgendwie einfach nicht funktioniert könnte man sich nochmal neu überlegen aber müsste man anders machen?

00:33:31: Was war das eigentlich?

00:33:32: War das Musikauswahl oder Yoga-Personen, die das angeleitet hat.

00:33:36: Ich war ja selber nicht dabei.

00:33:38: Also es war mit einer Yoga-Lehrerin und Livemusik...

00:33:45: Der Grund des Scheiterns!

00:33:46: Ich

00:33:47: finde der Grund des scheiternes waren zweifacher.

00:33:49: ... sehr viel geredet wird und während der Musik.

00:33:58: Und das ist ja was, was wir nicht so gerne mögen... ...und dass muss man schon sehr genau überlegen wo jetzt gerede wird und nicht.

00:34:04: Das mit den Übungen zu verbinden sodass auch die Yoga-Lehrerin genau weiß es tatsächlich mal irgendwie.

00:34:11: fünfzehn Minuten kann ich eigentlich gar nichts sagen.

00:34:13: Was machen sie denn während dessen?

00:34:14: Wo ich nichts sagen darf!

00:34:16: Also das war irgendwie blöd und da wurde doch ganz viel gredet über Musik drüber wo wir dachten ne warte mal die muss jetzt alleine stehen.

00:34:23: Und ich hatte auch das Gefühl, es ist nicht cool so eine krasse Vereinzelung im Publikum hervorzurufen wer sich davon angesprochen werden fühlt.

00:34:34: Weil von so einem Konzert also da geht einfach niemand hin wenn man nicht sowieso schon Yoga macht und klar... Du warst da und hast mitgemacht?

00:34:44: Ja, ja.

00:34:45: Also die letzten zehn Minuten konnte ich nicht mehr... Okay

00:34:49: immerhin du!

00:34:50: Aber du hast auch ein bisschen eine spezielle Rolle.

00:34:53: Da waren einfach nur so ganz, ganz spezielle Leute da.

00:34:56: Ist auch super, die mal im Konzert in Anführungszeichen zu haben.

00:35:00: aber irgendwie hat das Gefühl wir verengen da, die Ziergruppe ist so stark.

00:35:04: Hat mir irgendwie nicht gefallen.

00:35:05: Das müsste man sich nochmal anders überlegen.

00:35:07: Aber das ist ja das Coole an so was, weil ich war auch da und teile genau deine Kritik aus.

00:35:11: Es war irgendwie auch schade, es war eine richtig tolle Yoga-Stunde.

00:35:17: Und wenn man Yoga mag, ist das ganz toll.

00:35:18: aber ich persönlich hasse Yoga!

00:35:19: Ich finde das viel zu unbequem.

00:35:21: Deswegen ... Was war auch nicht so richtige für mich?

00:35:25: Vielleicht ist es okay... Also ich konnte die Musik halt einfach gar nicht genießen, weil mir die ganze Zeit weiß ich nicht mein rechter Arm wehgetan hat oder dass es einfach zu anstrengend war.

00:35:36: Aber ich finde, man kann ja immer... Das machen wir die ganze Zeit.

00:35:39: Man kann ja so Dinge rauspicken und was da glaube ich cool ist ... Musik zu hören und sich dabei bewegen zu dürfen.

00:35:46: So, der Aspekt ist dann glaube ich schon ziemlich geil!

00:35:49: Aber es wäre halt viel toller wenn man damit freier umgehen kann weil bei der... Wenn du Yoga-Stunden hast gibt dir halt die Person da vorne vor was du machen musst und wenn du nicht so gut bist im Yoga bist du wirklich zu hundert Prozent mit deiner Aufmerksamkeit dabei und dann keine Ahnung ob dann die Musik vom Band läuft oder ob jetzt live ist total egal.

00:36:07: Und ich glaube, da sind wir bei dem nächsten Aspekt.

00:36:08: Also sich viel austauschen mit anderen Menschen und auch einfach darüber zu sprechen hilft natürlich auch weil wie jetzt gerade schon sobald man schon irgendwas hat und dann weiter denkt... also ich könnte mir vorstellen wenn wir jetzt noch zehn Minuten darüber reden, dann hätten wir irgendwie auch wieder eine Idee was man anders machen

00:36:25: könnte.

00:36:25: Ich habe schon ein paar Ideen von neuen Jogher-Hältern.

00:36:26: Ja genau oder Musik?

00:36:28: Wie wird es sich irgendwie bewegen?

00:36:30: und keine Ahnung.

00:36:31: Da sind ja jetzt so viele Sachen schon wieder im Raum wo man so drauf springen kann und das ist ja vielleicht die Suche oder dieses Hinterfragen.

00:36:37: Thomas hat gerade nicht gesucht, dass es passiert.

00:36:41: Ja, er bezeichnet das als Suche.

00:36:44: Suche als Grundeinstellung?

00:36:45: Ja, wollte ich gerade sagen.

00:36:46: Das ist Grundeinstellung.

00:36:48: Spannend!

00:36:50: Aber also ja, ich denke auch auf jeden Fall Richtung zwanzig Formate bin auch gerade so durchgegangen.

00:36:55: Wir haben ja auch sowas wie Nachtkerzen oder sowas mal gemacht.

00:36:58: Stimmt, das war auch ein

00:36:59: Format.

00:37:00: Ich dachte, das wäre ein Projekt weil...

00:37:02: Nee, das wär schön.

00:37:03: Ja, das

00:37:05: war ganz anders.

00:37:06: Hier unsere Sachen auch immer so morphen.

00:37:08: Der

00:37:09: Name war einfach gut und deswegen haben wir ...

00:37:12: Ja stimmt!

00:37:12: Wir haben ihn ausgeborkt sozusagen von dem eigentlichen Format zu einem Projekt was dann eher so Gedichte und Musik...

00:37:21: Gott ist das kompliziert.

00:37:23: also ich finde wir müssen auf jeden Fall Zahlen liefern und mal so versuchende Liste aufzuschreiben was es alles so an Formaten und Projekte schaffen wir nicht, aber Formate?

00:37:34: Ja unbedingt.

00:37:35: Und keine Ahnung wie viele Zahlen man da so oder Fakten oder Informationen man dazu rauskristallisieren kann aus den zwanzig Jahren wenn man sich damals die Zeit nehmen kann.

00:37:45: also auch keine ahnung wie sich das Publikum verändert hat.

00:37:48: dann kann man bestimmt sich ganz viele Statistiken damals noch bei Facebook angucken.

00:37:53: Keine Ahnung, wie unsere Plakate sich verändert haben.

00:37:56: Wer unsere Plakkate gemacht hat in den ganzen zwanzig Jahren, hat es gar nicht so oft gewechselt tatsächlich.

00:38:01: Es waren glaube ich nur drei verschiedene Leute in den zwanziger Jahren, wer unsere Trailer gemacht hat die Trailer mal irgendwie auch diese fünfzehn Trailer von Konzerten und Konzertprojekten, die niemals veröffentlicht worden sind, könnte man auch mal veröffentlichen.

00:38:15: So alte Werbetrailer, die wir gemacht haben, die ja auch zum Teil sensationell lustig sind.

00:38:19: ...

00:38:22: der zwanzig Jahre

00:38:24: auch lustig.

00:38:24: Unsere größten Griffe ins Chlor!

00:38:28: Die veröffentlichen wir nicht...

00:38:31: Ihr merkt also, wir haben noch echt ganz schön viel zu erzählen.

00:38:34: So ein zwanzichjähriges Jubiläum ist das glaube ich auch wert.

00:38:37: die eine oder andere Folge dazu wird in diesem Jahr auch noch kommen freue ich mich schon drauf.

00:38:42: Aber ein bisschen müssen jetzt schon noch Werbung machen oder?

00:38:44: Was passiert im Herbst?

00:38:48: Ihr müsst mal ein bisschen erzählen weil ihr habt doch gerade Club Opera geprobt.

00:38:52: da war ich gar nicht dabei.

00:38:52: Ich weiß gar nicht, was das wird.

00:38:54: Das ist gut!

00:38:54: Soll ich mal da hin?

00:38:55: Sollte ich mir eine Karte kaufen?

00:38:59: Ich glaube es wird keine Yoga gemacht aber trotzdem wird sich wahrscheinlich schon bewegt oder Thomas?

00:39:09: Ja ich bin mir sehr sicher, weil das Gute war dass wir diese Ausprobierprobe jetzt vor ein paar Wochen hatten alle Stücke oder die meisten Stücke jetzt schon mal irgendwie spielen konnten.

00:39:20: Weil es ja schon krass ist, wenn man so ein riesiges Projekt plant über zwei Jahre und dann weiß man aber eigentlich gar nicht was die Komponistinnen-Komponisten da eigentlich komponieren ob das irgendwie halbwegs funktioniert.

00:39:34: Und jetzt haben wir da einen Gefühl und ich habe eigentlich sehr gutes Gefühl was die Musik betrifft.

00:39:39: Ich glaube dass richtig tolle Musik in großen Teilen auch die Leute zum Tanzen bringen wird.

00:39:48: Die Idee ist Eigentlich eine Dreiteilung einer Geschichte im Club.

00:39:53: Also es werden sozusagen drei Perspektiven von drei Menschen, die im Club so ein bisschen ihre Lebensgeschichte oder ihre Situationsgeschichte erzählen und das sind auch die Protagonistinnen, die auch singen oder Sprechgesange machen werden nicht wahr?

00:40:07: Und wir haben dazu unsere typische Disco-Besetzung dieses zwölfköpfige Ensemble Plus-Dirigent Das ebenso Art.

00:40:20: Was für Musik das genau ist, es fällt uns immer schwer.

00:40:22: Es ist auf jeden Fall Club-Musik die tanzbar ist bis hin sich so an elektronischer Musik orientiert aber eben auch avantgardistische neue Musik Elemente einbaut.

00:40:31: und da sind auch so die drei Komponistinnen gefragt, die sozusagen genau diese drei Stories vertonen an dem Abend.

00:40:40: Habe ich das ungefähr richtig zusammengefasst Thomas?

00:40:44: Ja so ungefähr würde ich sagen.

00:40:46: Nee total.

00:40:46: also Es sind drei Geschichten, also man erlebt eigentlich drei Menschen die alle sehr krasse Schicksale haben oder vielleicht irgendwie von dem Leben auf ganz unterschiedliche Art sehr hart rangenommen werden und sich auch sehr hart rannehmen.

00:41:08: Und währenddessen spielt das Ganze aber auf einem Rave und das Publikum tanzt.

00:41:19: Das ist ja so eine Vision, die dem ganzen zugrunde liegt mal wieder, dass es möglich sein könnte eine Oper zu schaffen bei der das Publikum Teil des Szeneries in dem es tanzt weil das Ganze auf einem Club stattfindet und man während man tanzt dann diese Stories miterlebt und diese Schicksale.

00:41:38: Und also ist auf jeden Fall ein Claim das hinzukriegen auch daß man den Inhalt verstehen wird und weiß, worum es geht.

00:41:46: Obwohl man tanzt oder so.

00:41:48: Aber irgendwie habe ich... Also ich bin sehr zurückhaltend immer wenn ich im Vorhinein sage das wird toll oder so.

00:41:55: aber ich hab's gefühlt dass es eigentlich schon sehr geil werden wird.

00:41:58: also Janik würde sagen du musst da eigentlich tatsächlich unbedingt hingehen.

00:42:01: Ich komme mit!

00:42:02: Okay vielleicht kriege ich auch eine Freikarte von euch.

00:42:05: Wir

00:42:06: müssen noch sagen wo und wann ist Premiere?

00:42:09: Premiere ist am neunundzwanzigsten Mai in Hannover ... im Rahmen der Kunstverspieler-Hausen in der sogenannten DHC-Halle.

00:42:19: Ja, und ich glaube da sollte man sich mal schnell um Karten bemühen ... ... jedenfalls ein Riesending!

00:42:24: Und wir haben jetzt auch so viel über unser Jubiläum gesprochen... ...das wird ja auch doch gefeiert nämlich im September gibt es einen ... ...Jubiläumswochenende?

00:42:33: Wochenende oder sogar das ist noch mehr, oder?

00:42:37: Ist noch

00:42:37: mehr?!

00:42:38: Ach, ich würde sagen dass der Kerne schon Wochenende!

00:42:42: Also geht dann los mit ... ... in Bielefeld.

00:42:46: tatsächlich ist der Auftakt.

00:42:50: Einfach irgendwie so eine ganz tolle Verbindung mittlerweile zu Biele Feld, finde ich... Ich persönlich ja auch mit der Stadt mittlerweile, ich mag dir irgendwie so sehr gerne!

00:42:57: Ich lerne auch ganz viele sehr nette Leute aus Bielefield kennen.

00:43:00: also... ...ich bin Fan aber eben auch mit dem Ötgar-Halle und da geht's los mit Being Clara auch schon wieder im neuen Format und dann am nächsten Tag, also am Freitag.

00:43:14: was sind das denn?

00:43:15: dritt, dreizehnte September irgendwie so.

00:43:18: Mitte September dann in Hannover und dann fängt das Wochenende so richtig an?

00:43:24: Ja also ein bisschen mehr halbe Woche wird gefeiert ja und das Jubiläums-Wochenende ist dann in Bennixen

00:43:32: Also auch in Hannova aber vor allem in Benningsen

00:43:36: genau Wo viele Cloud Aktionen Treppenhaus cloud unsere Community wo wir viel irgendwie auch einfach feiern wollen und zusammen Zeit verbringen.

00:43:45: Da wird auch nochmal, wenn zwei Konzerte von uns mindestens drei gespielt.

00:43:52: Zwölf der Dreizehnte September

00:43:56: kommt vorbei aber bis dahin hört noch ganz viel.

00:43:58: Stocksteil von Brüder Kommt zu unseren Konzerten.

00:44:01: komm zur Club Opera.

00:44:02: könnt mit mir tanzen.

00:44:03: ich bin da im Publikum.

00:44:06: Hanna auch Gibt uns den Sterne auf Spotify wo das geht folgt dem Treppenhausorchester auf Instagram und Facebook und wo auch immer Und bis bald und bleibt noch dran für den

00:46:08: Beethoven.

Über diesen Podcast

Diese fünf freischaffenden Musiker treten den Beweis an, dass klassische Musik nicht nur für spießige, reiche Leute interessant und - naja - eben stocksteif und prüde ist. Vier Musiker*innen des Orchester im Treppenhaus, bereits Kult weit über die Klassik hinaus, diskutieren - ob in der bewährten Viererrunde oder mit ihren Gästen über die Grenzen der klassischen Musik und die Live-Situation Konzert, öffnen Türen zu neuen Hörerlebnissen und intimen Momenten. Denn es geht auch um das Leben als freie Künstler*innen, die eigene Beziehung zur Musik und das Feuchtbiotop der Klassikszene.

von und mit Orchester im Treppenhaus

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