Stocksteif und Prüde

Stocksteif und Prüde

#002 Der Dirigent als Diktator

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002: Der Dirigent als Diktator

Mit: Moritz, Mo, Thomas und Yannick

Intro: Begrüßung Hallo und herzlich Willkommen! Hier ist Stocksteif und pruede wir haben Anfang Dezember, mein Name ist Yannick und bei mir sind noch: Mo, Moritz und Thomas

Folge #002 Unser Thema heute: Der Dirigent als Diktator

  • Vorgeplänkel (wer ist da, was haben wir erlebt, etc.)

Yannick war in Bremen und hat einen Weihnachtskonzertmarathon hinter sich -> Kleinkind im Konzert Yannick hat 56 mal Debussy Quartett in kompletter Dunkelheit gespielt

Moritz ist ein Bühnengloeckner

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  • Rubrik: Wir erklären Klassik

Matze hat uns darauf hingewiesen was das Teuerste Instrument der Welt wirklich ist: Teuerstes Instrument der Welt ist Tatsächlich eine Bratsche: „Erstmals seit Jahrzehnten wird eine der äußerst seltenen Bratschen des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari verkauft. Die Macdonald-Stradivari aus dem Jahr 1719 wird laut Auktionshaus Sotheby's auf mehr als 32,6 Millionen Euro taxiert, damit wäre es das mit Abstand teuerste Instrument der Welt.“ Sollte 2014 verkauft werden hat aber nicht geklappt (David Aaron Carpenter spielt sie). Andere Teure Instrumente: Gitarre von Elvis Presley: 1969er Custom Gibson Ebony Dove für 270.000 Dollar Mit Blattgold verziertes Klavier von ? Für 600.000 Dollar (Wurde von seiner Frau P. Zu seinem Geburtstag mit Gold überzogen) Eric Claptons Gitarre für 950.000 DOllar (Erlös kam einer Klinik für Drogenabhängige zugute, auf der Gitarre hat er 15 Jahre gespielt, Riffs wie Cocaine oder das Solo in Lay Down Sally) John Lennons Klavier für 2,1 Mio. Dollar (George Michael hat ihn ersteigert) Vvza für 15.000€ (Weissgold und Diamanten) Teuerste Geigen: Platz 9: Die Molitor Stradivari: 2,9 Millionen Dollar Platz 8: Die Ex-Ries Stradivari: 3,8 Millionen Dollar Platz 7: Die Dolphin Stradvari: 4,4 Millionen Dollar Platz 6: Die Ex-Szigeti Stradivari: 4,7 Millionen Dollar Platz 5: Die La Pucelle Stradivari: 4,7 Millionen Dollar Platz 4: Die Lord Wilton Guerneri del Gesù: 4,7 Millionen Dollar Platz 3: Die Ex-Carrodus Guarneri del Gesù: 5,6 Millionen Dollar Platz 2: Die Ex-Kochanski Guarneri del Gesù: 7,9 Millionen Dollar Platz 1: Die Lady Blunt Stradivari: 12,6 Millionen Dollar

  • Mein Lieblingsstück von Moritz: Mendelssohn Streichquartett Op. 13 (*1809 in Hamburg, t 1847 in Leipzig)

[Musik]

Überleitung zum Thema: Mendelssohn als wichtiger Einfluss des Dirigierens wie wir es heute kennen. Einer der ersten Dirigenten der einen Taktstock benutzt hat Aber die Neuigkeit bedurfte großer Sorgfalt hinsichtlich Tempi, Dynamik und der Orchesterspieler selbst. Sie wurden zurechtgewiesen, wenn sie aufsässig waren, und gelobt, wenn er mit ihnen zufrieden war. Dirigierte den Takt nicht Kontinuierlich Leitete sehr erfolgreich das Gewandhausorchester

  • Thema: Der Dirigent als Diktator

Wie sind wir auf dieses Thema gekommen? Barenboim Anfang dieses Jahres gab es einen Artikel im Online Magazin VAN in dem sich einige Mitarbeiter kritisch über den Führungsstil von Daniel Barenboim geäußert haben und ihm unter anderem Machtmissbrauch vorgeworfen haben. Wer ist Daniel Barenboim? “Ich habe die besten musikalischen Erlebnisse meines Lebens unter Barenboim gehabt und bin dafür sehr dankbar. Aber manchmal ist der Preis, den man dafür zahlt, einfach zu hoch.„ Martin Reinhardt, 13 Jahre Bassposaunist der Berliner Staatskapelle heute bei den Kopenhagener Philharmonikern "Barenboim ist und bleibt für mich nach wie vor einer der größten Musiker, die wir auf diesem Planeten haben - vielleicht sogar der größte." Willi Hilgers (Solopauke der Staatskapelle jetzt Bayrische Staatsoper in München) “Meine Gesundheit hat sehr darunter gelitten.” Was wird ihm vorgeworfen? Sehr Temperamentvoll und launisch Schikaniert die Musiker Verschleiß von Musikern, Schlafstörungen, Stress und Angst. Depressionen “Ich habe gesagt, Herr Barenboim, übrigens: Ich heiße nicht Pauke. Ich habe einen Namen. Mein Name ist Willi Hilgers. Und dann hat er gesagt: Wissen Sie was, sind Sie nicht so sensibel. Ich sage zu Ihnen, was ich möchte." Was sagt Barenboim dazu? "Ich bin in Argentinien geboren, also ein bisschen lateinamerikanisches Blut ist in meinem Körper. Und ich rege mich auf – ab und zu. Ich sehe nichts Falsches darin." Den Vorwurf der Demütigungen weist Barenboim entschieden von sich: An dieser Stelle wäre eine klare Grenze für ihn, gedemütigt habe er keinen Menschen.” Barenboim ist aber nicht allein Kurt Masur war wohl auch ein ziemlicher Machtmensch Christian Thielemann ist auch nicht einfach Was bedeutet so eine Atmosphäre für einen Musiker? Karajan Neues Selbstbewusstsein der Musiker „Vor allem die Selbstinszenierung von Herbert von Karajan führte jedem vor Augen, wie affig so ein Verhalten war“ Dresdner Dirigierprofessor Ekkehard Klemm. Was macht überhaupt ein Dirigent Mendelssohn Heutige Dirigenten Was habt ihr denn unter Dirigenten erlebt? Krystof Penderecky ist nicht sehr nett… Kuriose oder besonders exzentrische Eiji Oue Nette Dirigenten MendeManze Schlechte Dirigenten? Dirigent hat beim Chorkonzert die Reihenfolge vertauscht Was ist euch bei einem Dirigenten am wichtigsten? Eure Lieblingsdirigenten?

  • Kommende Projekte und Veranstaltungstipps

Kinder Konzert im Februar in Hannover und Celle

Schlussgedanken Danke fürs zuhören Liked uns und gebt uns Bewertungen Besucht das Orchester auf Facebook und Insta! Nächste Folgen Aufruf: Schickt uns eure Aufnahmen und wir spielen sie!

  • Musikstück zum Ausklang

Mozart Sinfonie Nr. 40 1. Satz in einer Live Aufnahme des Treppenhausorchester


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Über diesen Podcast

Diese vier freischaffenden Musiker treten den Beweis an, dass klassische Musik nicht nur für spießige, reiche Leute interessant und - naja - eben stocksteif und prüde ist. Vier Musiker*innen des Orchester im Treppenhaus, bereits Kult weit über die Klassik hinaus, diskutieren - ob in der bewährten Viererrunde oder mit ihren Gästen über die Grenzen der klassischen Musik und die Live-Situation Konzert, öffnen Türen zu neuen Hörerlebnissen und intimen Momenten. Denn es geht auch um das Leben als freie Künstler*innen, die eigene Beziehung zur Musik und das Feuchtbiotop der Klassikszene.

von und mit Orchester im Treppenhaus

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